Fonds und ETFs verkaufen sich besser, wenn sie grün sind. Oder zumindest grün angestrichen. / Foto: Fotolia

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Schlechte Nachhaltigkeitsnoten für Fondsanbieter

Die Ratingagentur Morningstar hat die Nachhaltigkeit von 31 Vermögensverwaltern untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Fast täglich kommen neue Fonds oder ETFs auf den Markt, die als nachhaltig beworben werden. Oft wird dabei so eifrig mit Trendbegriffen wie „ESG“, „SDGs“ oder „Sustainability“ um sich geworfen, dass man denken könnte, die Anbieter würden seit Jahrzehnten nichts anderes machen, als unseren Planeten zu retten.

Morningstar hat einige der größten Vermögensverwalter mit seinem selbst entwickelten Analysesystem „ESG Commitment Level“ unter die Lupe genommen. Das Resultat: Nur sechs von 31 Gesellschaften schneiden bei der Berücksichtigung von nachhaltigen Anlagekriterien gut ab.

Lediglich der australische Vermögensverwalter Affirmative Investment Management erhält die bestmögliche von vier Noten. Amundi, BNP Paribas, HSBC Global, Jupiter und LGIM schätzt Morningstar beim Thema Nachhaltigkeit immerhin als „fortgeschritten“ ein. Am schwächsten schneiden in der Analyse unter anderem Franklin Templeton, Janus Henderson, Mellon Investments und Van Eck ab.

Kerngrüne kleinere Fondsgesellschaften hat Morningstar in seiner Analyse nicht berücksichtigt. Wenn Sie auf der Suche nach wirklich nachhaltigen Fonds sind, lesen Sie hier weiter.

Einen Überblick über mehr (oder eher weniger) nachhaltige ETFs erhalten Sie hier.

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