Solarmodul von Canadian Solar: Aktien aus dem Solarbereich gehen derzeit durch die Decke. / Foto: Canadian Solar

30.01.19 Aktientipps , Nachhaltige Aktien , Erneuerbare Energie , Meldungen

Solaraktien sind wieder gefragt: Bis zu 58% Plus in einem Monat

Seit Anfang des Jahres sind die Aktienkurse vieler Solarunternehmen deutlich gestiegen. Wie viel Substanz steckt hinter dem Aufwärtstrend? Lohnt es sich noch einzusteigen?

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Die Zahlen können sich sehen lassen: Seit Ende Dezember hat die Aktie des weltgrößten Solarmodulherstellers Jinko Solar 58 Prozent an Wert gewonnen – auf Sicht von drei Monaten sind es sogar 108 Prozent. Der Modulproduzent Canadian Solar, Marktführer in den USA, legte im letzten Monat um 45 Prozent zu, der US-Dünnschichtmodul-Spezialist First Solar um 19 Prozent.

Auch bei den Wechselrichterherstellern geht es bergauf: Enphase Energy aus Kalifornien schaffte ein Plus von 40 Prozent, der israelische Konzern SolarEdge 20 Prozent, das zuletzt arg gebeutelte hessische Unternehmen SMA Solar 31 Prozent.

Die Zukunftsaussichten für die Branche sind gut

Die Kursgewinne sind einerseits eine Reaktion auf die Prognosen für den globalen Solarmarkt. Das britische Analyse-Unternehmen IHS Markit erwartet für 2019 den Bau neuer Solaranlagen mit einer Kapazität von 123 Gigawatt – eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber 2018.  Außerdem ging es für viele Solaraktien in den letzten Jahren steil bergab, die Kurse erholen sich jetzt auf teilweise immer noch sehr niedrigem Niveau.

Anleger sollten nicht versuchen, überhastet auf den vermeintlichen Trendzug aufzuspringen, und wahllos Solaraktien kaufen. Die Solarbranche war in den letzten Jahren sehr schwankungsanfällig, bei einigen Aktien ist der Aufwärtstrend möglicherweise ganz schnell wieder vorbei.

Wer in Solaraktien investieren möchte, sollte sich die einzelnen Unternehmen genau ansehen. Anhaltspunkte können die Analysen von ECOreporter liefern. Lesen Sie dazu unseren Jahresrückblick Solaraktien und unsere Specials zu Modulherstellern, Wechselrichterspezialisten und Speicherproduzenten. Achten Sie auch darauf, wie hoch das jeweilige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beim aktuellen Aktienkurs ist. Steigen Kurse zu stark, spiegeln sie nicht mehr den tatsächlichen Wert eines Unternehmens wider.

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