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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten
UmweltBank bietet neue Aktien an
Aktionäre der Nürnberger UmweltBank können im Rahmen einer Kapitalerhöhung neue Aktien kaufen. Wie schätzt ECOreporter das Angebot ein?
Wer Anteile an der UmweltBank besitzt, kann für je vier Aktien ein neues, zusätzliches Papier erwerben. Das Angebot läuft vom 1. bis 17. September, den Bezugspreis für die neuen Anteile will das grüne Geldhaus bis spätestens 29. August mitteilen. Ein Handel der Bezugsrechte ist nicht vorgesehen. Nicht ausgeübte Bezugsrechte verfallen.
Das Kreditgeschäft soll weiter wachsen
Die UmweltBank möchte bis zu 9.029.236 neue Inhaberstückaktien auf den Markt bringen. Bei Vollplatzierung erhöht sich das Grundkapital der UmweltBank AG von derzeit rund 36,1 Millionen Euro auf etwas mehr als 45,1 Millionen Euro. Die neuen Aktien sind rückwirkend zum 1. Januar 2025 voll dividendenberechtigt. Mit den Einnahmen aus der Kapitalerhöhung will die UmweltBank ihre Kapitalausstattung stärken und ihr Kreditgeschäft ausweiten.
Die UmweltBank ist ein ECOreporter-Aktien-Favorit aus der Kategorie Grüne Spezialwerte. Lesen Sie auch unser Unternehmensporträt.
Wie ECOreporter die UmweltBank-Aktie und das neue Angebot einschätzt, erfahren Sie im folgenden Premium-Bereich.
Der folgende Premium-Inhalt ist aufgrund des Artikelalters nun frei verfügbar.
Der Börsenkurs der UmweltBank reagiert bislang kaum auf die angekündigte Kapitalerhöhung. Im Tradegate-Handel notiert er heute 0,4 Prozent im Minus zum Vortag bei 5,08 Euro (Stand 26.8.2025, 9:33 Uhr). Bei Kapitalerhöhungen verteilen sich künftige Unternehmensgewinne und damit auch Dividenden auf mehr Aktien, die einzelne Aktie wird dadurch für Investoren tendenziell erst einmal unattraktiver.
Die UmweltBank-Aktie bewegt sich seit März auf niedrigem Niveau in erster Linie seitwärts. Im Jahresvergleich hat sie 6,6 Prozent eingebüßt. Nach hohen Verlusten seit Herbst 2021 ist die Aktie auf fünf Jahre gesehen 55 Prozent im Minus.
Bei der Aktie ist Geduld gefragt
In den vergangenen zwei Jahren hat die UmweltBank viel Geld in den internen Umbau gesteckt. Der Konzern erneuerte unter anderem sein IT-System und stellte sich auch strukturell neu auf. Zudem startete das Institut ein Girokonto und seinen ersten eigenen ETF. Letzte Woche brachte die Bank ihren zweiten ETF auf den Markt.
Wirtschaftlich ist die UmweltBank auf Erholungskurs, und die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat ihre Überwachung des Geldhauses wegen festgestellter aufsichtsrechtlicher Defizite mittlerweile beendet. Allerdings befindet sich die Bank weiterhin in einer Übergangsphase. Ihre Geschäfte und gerade die Ergebnisse werden mindestens im laufenden Jahr noch unter Druck stehen. Das zeigt sich auch am niedrigen Börsenkurs. Bis auf Weiteres bleibt die Aktie eine Option für geduldige Anlegerinnen und Anleger, die mit erhöhten Risiken leben können. Für diese Investorengruppe kann auch die Kapitalerhöhung interessant sein, falls der Bezugspreis attraktiv ist.
UmweltBank AG: ISIN DE0005570808 / WKN 557080
(Aktuelle Kursdaten zu der Aktie erhalten Sie, wenn Sie auf das Symbol hinter der WKN klicken.)
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11.06.26
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