Veganz bietet unter anderem vegane Fleisch- und Fischersatzprodukte an. Weiteres Wachstum will das Unternehmen mit Kapitalerhöhungen finanzieren. / Foto: Veganz

  Nachhaltige Aktien, Anleihen / AIF

Veganz Group AG will an die Börse

Der vegane Lebensmittelhersteller Veganz hat sein öffentliches Angebot neuer Vorzugsaktien eingestellt. Stattdessen setzt das Berliner Unternehmen jetzt verstärkt auf institutionelle Investoren und bereitet einen Börsengang vor.

Veganz hatte im März angekündigt, bis zu 118.518 neue, stimmrechtslose Vorzugsaktien zum Preis von 67,50 Euro auszugeben. An dieser Kapitalerhöhung konnten sich auch Privatanlegerinnen und Privatanleger beteiligen. Jetzt teilt das Unternehmen mit, man werde dieses öffentliche Angebot „nicht weiterverfolgen“, weil es von institutionellen Investoren „eine große Nachfrage nach neuen Stammaktien“ gebe.

Veganz will daher unter Ausschluss des Bezugsrechts bestehender Aktionäre Profiinvestoren prospektfrei bis zu 118.518 neue Stammaktien anbieten. Mit dem Erlös aus der Kapitalerhöhung möchte das Unternehmen seinen Geschäftsbetrieb weiter ausbauen.

Zeitnah an die Börse

Gleichzeitig kündigt Veganz an, „zeitnah einen Börsengang“ anzustreben, an dem sich auch private Anlegerinnen und Anleger beteiligen könnten.

Veganz wollte im März 2020 mit einer Anleihe bis zu 10 Millionen Euro erlösen. Doch obwohl das Unternehmen die Zeichnungsfrist verlängerte (ECOreporter berichtete hier), lag der Emissionserlös nur bei 2,7 Millionen Euro. Veganz zufolge zeichneten ungefähr 630 Investoren, vor allem Privatanlegerinnen und -anleger, die Anleihe.

Die Anleihe bietet einen Zinscoupon von 7,5 Prozent. ECOreporter hatte sich das Anleiheangebot hier näher angesehen.

Die Veganz-Anleihe wird im Open Market der Frankfurter Börse gehandelt. Derzeit steht sie bei 99,0 Prozent (Stand 25.5.2021, 8:52 Uhr).

Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier Vegane Aktien: Bis 204 % Plus in einem Jahr.

Veganz Anleihe 2020/2025: ISIN DE000A254NF5 / WKN A254NF

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