Technologiezentrum von Meyer Burger im schweizerischen Thun. Die Aktie des Konzerns bleibt schwankungsanfällig. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Anlaufschwierigkeiten bei Meyer Burger – Aktie gibt nach

Der Schweizer Solarmodulhersteller Meyer Burger kann die Produktion in seinen neuen Fabriken nicht so schnell wie geplant hochfahren. Unternehmensangaben zufolge sind dafür vor allem Probleme in der Lieferkette verantwortlich.

Meyer Burger verfügt nach eigener Darstellung über ausreichend Material für die Fertigung von Solarzellen und -modulen, etwa Siliziumwafer, Glas und Modulrahmen. Bei einigen Standardkomponenten für Produktionsmaschinen sei es jedoch zu Lieferengpässen gekommen, weshalb die beiden Fabriken des Konzerns ihre volle Auslastung nicht wie geplant Ende August, sondern wahrscheinlich erst „wenige Wochen“ später erreichen würden. Man befinde sich diesbezüglich in Gesprächen mit Kunden, die bereits Solarmodule bestellt hätten. Auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens sollen die Verzögerungen keine Auswirkungen haben.

Nach Jahren ohne wirtschaftlichen Erfolg hatte Meyer Burger 2020 seine Strategie geändert: Statt wie bisher Maschinen zur Produktion von Solarzellen zu entwickeln und an Solarzellenproduzenten zu verkaufen, stellen die Schweizer jetzt selbst Solarzellen und -module her – in Deutschland. Die Fabriken in Freiberg (Sachsen) und Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) haben im Juli ihren Betrieb aufgenommen.

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