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Erneuerbare Energie, Fonds / ETF
ETFs: Basisanlage plus Erneuerbare – eine gute Idee
Erneuerbare-Energie-Aktien schwankten in den letzten Jahren deutlich. Als Beimischung im Depot können sie aber die Rendite steigern.
Die Zeitschrift „Stiftung Warentest Finanzen“ hat in ihrer neuen Ausgabe 16 ausgewogene Depots gegenübergestellt und ihre Wertentwicklung verglichen. Als Sicherheitsbaustein (50 Prozent des Vermögens) enthalten alle Depots einen risikoarmen ETF mit Euro-Anleihen. Dazu kommen ein weltweit breit investierender Aktien-ETF (40 bis 50 Prozent) und null bis zwei ergänzende ETFs mit Fokus etwa auf den DAX, kleine Unternehmen oder dividendenstarke Konzerne.
Auf kurze wie lange Sicht erfolgreich
Das Ergebnis der Analyse: Am stärksten hat sich zwischen Juli 2025 und Juni 2026 die Kombination aus einem (nicht namentlich genannten) nachhaltigen Welt-ETF und einem (ebenfalls nicht namentlich genannten) Erneuerbare-Energie-ETF entwickelt. Dieses Depot gewann 17,9 Prozent an Wert und gehört auch auf zehn Jahre gesehen mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 6,9 Prozent zu den besten Anlagestrategien. Besser waren auf zehn Jahre nur ein herkömmlicher Welt-ETF plus Wachstumswerte-ETF (7,0 Prozent Rendite), ein nachhaltiger Welt-ETF ohne Beimischungen (7,0 Prozent) und ein herkömmlicher Welt-ETF plus Momentum-ETF (7,1 Prozent). Momentum-Aktien sind Papiere von Unternehmen, die zuletzt überdurchschnittlich gut gelaufen sind.
In den letzten zwölf Monaten konnte es kein anderes Depot mit der Kombination aus nachhaltigem Welt-ETF und Erneuerbare-Energie-ETF aufnehmen. Auf Rang zwei im Ranking von „Stiftung Warentest Finanzen“ landete ein Depot mit herkömmlichem Welt-ETF plus Schwellenländer-ETF. Das Jahresplus: 15 Prozent. Ein nur aus einem nachhaltigen Welt-ETF bestehendes Depot gewann in den vergangenen zwölf Monaten 13,5 Prozent und damit mehr als die meisten anderen Strategien.
Auch für ECOreporter sind nachhaltige ETFs und Fonds mit dem Schwerpunkt grüne Energien eine mögliche sinnvolle Beimischung fürs Depot. Anlegerinnen und Anleger sollten allerdings einen langen Investitionszeitraum einplanen und wie bei allen Nischenfonds kein Problem mit zwischenzeitlich erheblich schwankenden Kursen haben.
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09.07.26
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