Es wird immer mehr Wind- und Solarenergie erzeugt. / Foto: Pixabay / Foto: Pixabay, CC0-Lizenz

  Erneuerbare Energie, Meldungen

Fast 10 % Wind- und Solarstrom weltweit – aber das ist noch längst nicht genug

Im ersten Halbjahr 2020 wurde weltweit 14 Prozent mehr Wind- und Solarstrom produziert als im gleichen Zeitraum 2019. Das geht aus einer Studie des britischen Think Tanks Ember hervor. Die Branchenexperten mahnen dazu, die Energiewende noch schneller voranzutreiben.

1.129 Terawattstunden Strom produzierten laut Ember Solar- und Windanlagen von Januar bis Juni. Damit machten Sonne und Wind fast 10 Prozent der globalen Stromerzeugung aus. Im ersten Halbjahr 2019 waren es noch 8,1 Prozent gewesen.

In Deutschland lag der Wind- und Solaranteil am Strommix in der ersten Jahreshälfte bei 42 Prozent. In der EU waren es 21 Prozent, in den USA 12 Prozent, in China, Japan, Brasilien und Indien jeweils 10 Prozent.

Den Berechnungen von Ember zufolge ging die Kohlestromproduktion zum Vorjahr um 8,3 Prozent zurück – weil die Erneuerbaren Energien zulegten, aber auch weil in den letzten Monaten Corona-bedingt der Strombedarf weltweit zurückgegangen ist und daher teurer Strom aus Kohlekraftwerken weniger nachgefragt wurde.

Der Weltmarktanteil von Kohlestrom liegt laut dem Think Tank allerdings immer noch bei 33 Prozent. Ember zufolge müsste der Kohlestromanteil bis 2030 jährlich um 13 Prozent sinken, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Dies sei nur mit einem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien zu erreichen.

Lesen Sie auch die aktuellen ECOreporter-Überblicke zu den Solaraktien und Windaktien.

Sechs Wind- und Solaranleihen hat die Redaktion hier vorgestellt.

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