Die Vestas-Aktie hat in den letzten fünf Jahren 121 Prozent gewonnen, schwankt seit 2021 aber stark. / Foto: Vestas

  Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

Vestas wieder in den roten Zahlen – wie reagiert die Aktie?

Der dänische Windradbauer Vestas hat im zweiten Quartal 2023 Verluste eingefahren. Lieferkettenprobleme und margenschwache Altverträge belasteten das Ergebnis. Ist die ECOreporter-Favoriten-Aktie trotzdem ein aussichtsreiches Investment?

Das Tagesgeschäft lief für Vestas im letzten Quartal solide. Der Umsatz stieg um knapp 4 Prozent zum Vorjahr auf 3,4 Milliarden Euro, der Auftragseingang verbesserte sich um 8 Prozent auf mehr als 2.300 Megawatt (MW) mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 0,97 Millionen Euro je MW. Ende Juni verfügte der Konzern über einen Auftragsbestand in den Bereichen Windradbau und Service-Dienstleistungen von insgesamt 51,6 Milliarden Euro – das sind 3,7 Milliarden Euro mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2022.

Ein Problem bleiben wie in der gesamten Windanlagenbranche die niedrigen Margen. Nachdem Vestas im ersten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt war, verbuchte das Unternehmen im zweiten Quartal einen um Sondereffekte bereinigten Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 70 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das EBIT bei minus 182 Millionen Euro gelegen.

„Genehmigungs- und Regulierungsunsicherheiten sind nach wie vor eine zentrale Herausforderung für die Beschleunigung der Energiewende, und obwohl die Unterbrechungen in der Versorgungskette nachlassen, erwarten wir, dass sie auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten werden“, erläutert Vestas-Chef Henrik Andersen in der Quartalsmitteilung. Zudem muss der Konzern noch alte Windrad-Bestellungen abarbeiten, die zu geringe Einnahmen pro MW bringen, um die Kosten decken zu können.

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