Die Aktie von ABO Wind hat auf Jahressicht 120 Prozent zugelegt. Lohnt sich der Einstieg noch? / Foto: ABO Wind

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ABO Wind klagt erfolgreich gegen Windkraftblockade

Der grüne Projektentwickler ABO Wind nimmt nach einem positiven Gerichtsentscheid die Planung von zwei Windparks in der Pfalz wieder auf. Eine Gemeindeverwaltung hatte versucht, den Bau der Windräder zu verhindern.

ABO Wind sah in der Änderung des Flächennutzungsplans eine „unzulässige Verhinderungsplanung“ und klagte. Mit Erfolg: Das Oberverwaltungsgericht Koblenz folgte der Argumentation des Unternehmens und erklärte die Flächennutzungsplanung Ende Mai für unwirksam.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, ABO Wind-Abteilungsleiter Kristof Frank ist aber „zuversichtlich, dass wir die beiden Windparks nun doch ans Netz bringen können. Auch für den Klimaschutz und die Klimaziele der Landesregierung ist das Urteil erfreulich. Es zeigt, dass Flächennutzungsplanung nicht als Werkzeug zur Blockierung von Windkraft missbraucht werden darf.“

ABO Wind will den Bau der insgesamt sieben Windräder nun wieder vorantreiben. „Wir wollen in den kommenden Monaten unsere veralteten Planungen auf den neuen Stand bringen, um uns im nächsten Jahr ganz auf die Vorbereitung bzw. Fortführung des Genehmigungsverfahrens zu konzentrieren“, sagt Kristof Frank. Gegenüber der Verbandsgemeinde sei man weiterhin gesprächsbereit. Laut ABO Wind könnte nach Fertigstellung der Windparks aus der im Erneuerbare-Energien-Gesetz 2021 neu verankerten kommunalen Abgabe pro Jahr und Windkraftanlage ein fünfstelliger Betrag in die Gemeindekasse fließen.

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