Die Unternehmen im ECOreporter-Schattenkabinett haben das Potenzial, Favoriten-Aktien zu werden. / Bild: Pixabay

28.01.20 Nachhaltige Aktien , Aktien-Favoriten

Schattenkabinett: Wer hat das Potenzial zur Favoriten-Aktie?

Sie stehen bisher nur im Hintergrund und werden von der Redaktion beobachtet: die Unternehmen im ECOreporter-Schattenkabinett. Es sind Werte, die zur nachhaltigen Favoriten-Aktie werden könnten – wenn alle Kriterien stimmen. Fast 90 Prozent Kurszuwachs innerhalb eines Jahres schaffte die beste Schattenkabinett-Aktie.

Entspricht eine Favoriten-Aktie aus der Reihe Dividendenkönige, Mittelklasse-Aktien oder Grüne Spezialwerte nicht mehr den strengen Auswahlkriterien der ECOreporter-Redaktion, kann sie durch eine Aktie aus dem Schattenkabinett ersetzt werden. Es sind Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen und Ländern: zum Beispiel Tomra Systems, Rücknahmeautomaten- und Sortiermaschinenhersteller aus Norwegen, oder die ehemalige Favoriten-Aktie IBM aus den USA. Auch Evonik Industries, Spezialchemiekonzern mit Stammsitz Essen, ist im Schattenkabinett vertreten. Und ein Neuzugang aus Asien.

PNE Wind AG: Kommt ein besseres Übernahmeangebot?

Mehr als 88 Prozent Plus: Die Aktie des Wind- und Solarparkprojektierers PNE Wind aus Cuxhaven ist in den letzten zwölf Monaten (27.1.2019 bis 27.1.2020) deutlich stärker gestiegen als die Papiere der anderen Favoriten-Aktien-Kandidaten. Das liegt vor allem an der US-Investmentbank Morgan Stanley, die Ende 2019 versucht hatte, PNE zu übernehmen. 4 Euro je Aktie hatte Morgan Stanley geboten – das sorgte für kräftige Kurszuwächse, reichte für eine Übernahme aber nicht aus. Seit Anfang Januar 2020 besitzt Morgan Stanley ungefähr 40 Prozent der PNE-Anteile und will als größter Aktionär "die Unternehmensentwicklung von PNE unterstützen“.

Ob und wann die Bank weitere Versuche unternehmen wird, die Mehrheit an PNE zu übernehmen, ist unklar. Aktuell notiert die PNE-Aktie bei 4,39 Euro (27.1.2020, 14:30 Uhr). Einige Großaktionäre spekulieren auf weitere Kaufofferten von Morgan Stanley oder anderen Investoren – das hält den Kurs hoch.

Die wirtschaftlichen Aussichten von PNE sind aufgrund der derzeitigen Auftragsflaute in der europäischen Windkraftbranche schwierig einzuschätzen. Im dritten Quartal 2019 musste das Unternehmen bei einem Umsatz von knapp 99 Millionen Euro einen Nettoverlust von 5,5 Millionen Euro verbuchen. Interessierte Anleger sollten die weitere Entwicklung bei PNE beobachten. Seinen Geschäftsbericht für 2019 will der Konzern am 31. März 2020 veröffentlichen.

Die Aktie der PNE Wind AG ist ein Kandidat für die Grünen Spezialwerte.

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